Ich habe einen alten Pelz – was nun?

Häufig taucht die Frage auf: Was mache ich mit meinem alten, getragenen Pelz? Das Kürschner­handwerk mit seinem Artikel „Pelz“ ist in seiner Tradition das älteste Recycling-Handwerk überhaupt. Damit ist es gerade in der heutigen Zeit ein absolutes Vorbild.

Kein Second Hand Handel! Pelz ist kein Wegwerfartikel!

Auf Grund seiner Herkunft und seines aufwändigen Herstellungsprozesses wird Pelz schon immer über viele Jahrzehnte getragen, und damit extrem lange als individuelles und sehr persönliches Kleidungsstück genutzt.

Natürlich geht das nicht – ohne ab und zu einmal etwas reparieren zu lassen. Denken Sie daran, auch Ihr Auto bringen Sie hin und wieder zur Inspektion. Auch die Mode entwickelt sich weiter – altmodische Pelze möchte niemand tragen, daher bietet sich die unendliche Vielfalt der Änderungen, bzw. die Totalumgestaltung an.

Dafür gibt es das Kürschnerhandwerk, das auch diese Möglichkeiten für die Pelzträgerin anbietet, natürlich auch generationen­übergreifend.

Aus Alt mach Neu

Egal ob Sie Ihren Pelz irgendwann einmal gekauft haben, ob sie ihn geschenkt bekamen oder ob sie ihn geerbt haben – auch alte Pelze sollten von Ihnen persönlich oder in Ihrer Familie weiter genutzt werden – egal in welcher Form.

Beispiele und Vorschläge dafür gibt es genügend: als Mantel, Jacke, Parka, Weste, Cape, Innenfutter oder auch im gemütlichen Zuhause als Kuscheldecke, Sofaüberwurf, Kissen usw. usw. Selbst das Erscheinungsbild des Felles lässt sich durch scheren, rupfen oder färben verändern und so modisch neu gestalten.

Obwohl Pelz zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört, sollte und kann er möglichst lange genutzt werden. Ihr Kürschner hilft Ihnen dabei.

Das Ende der Synthetics ist abzusehen.

Unser Hauptrohstoff, das Erdöl ist nur noch begrenzt verfügbar. Wir werden uns abgewöhnen müssen, täglich unendlich viele Kunststoffe zu verbrauchen, dazu gehört auch synthetische Kleidung, um damit Müllberge zu „produzieren“. Als Energieträger ist Erdöl viel wertvoller.

Alter Pelz
Vorher
Pelz Upcycling
Nachher
Alter Pelz
Vorher
Pelz Upcycling
Nachher
Alter Pelz
Vorher
Pelz Upcycling
Nachher
Alter Pelz
Nachher
Pelz Upcycling
Nachher

Nachwachsende natürliche Rohstoffe

Im gleichen Maße wie die einst „billigen“ Kunststoffe nun unaufhaltsam teurer werden, kommen nachwachsende natürliche Rohstoffe wieder in den Focus des Interesses, dazu gehört ganz natürlich auch der Pelz. Pelz ist nichts anderes als Leder mit seinem natürlichen Haarkleid, und oftmals ein Nebenprodukt der Fleischgewinnung oder es stammt aus Maßnahmen des Naturschutzes und des sog. Wildlife-Managements.

Alte Pelze wegwerfen - oder verkaufen?

Alte Pelze weg zu werfen, endgültig zu entsorgen, ist nur dann vertretbar wenn z.B. das Pelz-Leder sich zu zersetzen beginnt. Oder wenn der Pelz so abgewetzt und zerschlissen ist, so dass man einfach nichts mehr damit anfangen kann. Verkaufen zum wirklichen Marktwert ist extrem schwierig, in der Praxis eigentlich unmöglich, da es sich bei einem Pelz im Regelfall um ein individuelles, persönliches Kleidungsstück handelt.

Daher kaufen wir auch keine Altpelze an, sondern wir recyceln und modernisieren diese für ihren Besitzer.

Natürlich spielt auch hier der sich wandelnde modische Geschmack eine Rolle. Das alles sind Gründe dafür, dass sich - anders als bei Autos - bei Pelz kein Gebrauchtmarkt entwickelt hat. Aus vielen Gründen ist ein angemessener Verkauf so gut wie ausgeschlossen:

Viel zu viele Altpelze drängen auf den „Markt, daher ergibt sich nur ein geringer Wert!

Der Pelz hat eine „falsche“ Konfektionsgröße.

Der Pelz ist modisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

Auch gesetzliche Vorschriften können ein Problem darstellen. (z.B. das Ankaufsverbot für Altware durch Handelsbetriebe)

Mannheim

PELZHAUS PLAPPERT

R7, 27
(gegenüber Nationaltheater)
68161 Mannheim
Telefon: 0621 21104

Öffnungszeiten:

MANNHEIM:
Dienstag – Freitag:

10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag:
10.00 – 12.00 Uhr

Hockenheim

PELZHAUS PLAPPERT

1. Industriestr. 8
68766 Hockenheim (Talhaus)
Telefon: 06205 12285
E-Mail:

Öffnungszeiten:

HOCKENHEIM:
Montag – Freitag:

10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag: Von März bis September nach Terminvereinbarung geöffnet.